Reisebericht

Küste
Vögel
Strand
Boot
Seychellen
ein Traum vom Paradies

Montag, 3. März 2014

Früh um sechs auf der Terrasse vor dem Zimmer, üppiges regenfeuchtes Grün, silberne Tropfen perlen von den Palmblätterspitzen, Hähne krähen, Hunde bellen und eher kreischende Vogelstimmen. Ein leuchtend grüner Taggecko mit roten Tupfen frühstückt an einer Palmblüte. Flughunde kreisen wie Bussarde ohne Schwanz.

Ein gutes Frühstück mit vielen reifen Früchten. Auf kurvenreicher Strasse, vorbei an malerischen Hütten, kleinen Gärten, Palmen, Blumen in Blecheimern, Kindern, Hunden, bunter Wäsche – alles blitzsauber – fahren wir in schnell wechselndem Sonnenlicht und Schatten zur Marina nach Viktoria.

Auf einem Glasbodenboot mit netter, broncefarbener, junger Crew, shippern wir um die Inseln Cerf, Silhouerre zur Insel Moiyenne. Unter dem Schiff Fischschwärme in allen Formen, Farben und Grössen. Ein Stück Weissbrot im Wasser lässt das Meer von Fischen sprudeln.

Im Hafen Schiffe aller Nationen, Russen und ein Militärboot zur Piratenbekämpfung. Wir hören von unserem schweizerdeutsch sprechenden jungen, sehr wissenskundigem Führer Allain viel über Landgewinnung, Bauvorschriften (nicht über Palmenhöhe) und Naturschutz.

Wir schnorcheln und baden vom Boot aus mit einigen Anfangsschwierigkeiten mit Flossen und Schnorcheln von Bord zu gehen. Das Wasser ist wunderbar warm – 28 °C – und kristallklar.

Vor Moiyenne ankern wir und waten durch das türkisblaue Wasser an Land, Krabben flüchten blitzschnell in ihre Löcher.

Moiyenne, ein Nationalpark mit vielen Aldabraschildkröten. Ein Wanderweg führt um die kleine Insel, hibiskusgesäumt, mit vielen roten Finken, metallisch glänzenden Skinken auf den Sonnenflecken und traumhaften Ausblicken auf das Meer.

Am Strand erwartet uns ein köstliches Barbecue – Königskrabben, Langusten, Barrakuda, Kingklipfisch, Auberginen und Früchte in einer fröhlichen Runde.

Faulenzen im Schatten einer kleinen Bucht und noch einmal ein Bad. Man muss lange im seichten Wasser hinauslaufen bis man schwimmen kann. Seeigel, wogende Tangwälder, Korallenstöcke, Seegurken.

So stellt man sich paradiesische Ferien vor.